30.10.2012

wieder einmal vom „schießen“

STEINEN-ENDENBURG (bry). Alljährlich am 3. Oktober wird beim Endenburger Grümpelschießen um den Max-Boll-Wanderpokal gekämpft. Nach den Regeln darf die Mannschaft den Pokal behalten, die dreimal in Folge den Sieg erringt oder diejenige die im zwölften Jahr den Sieg davonträgt. In den beiden vergangenen Jahren war die Mannschaft „Jahrgang 56“ mit Benno Weißenberger, Siegfried Meier und Harry Winkler siegreich, aber in diesem Jahr hat es dann doch nicht zum dritten Sieg gereicht. „In diesem Jahr haben sie wohl geschwächelt“, scherzte Oberschützenmeister Walter Dreher bei der Siegerehrung. Für den Jahrgang 56 hatte es nur zum Platz 9 gereicht.

Insgesamt 33 Mannschaften – drei mehr als im vergangenen Jahr – hatten sich um den Max-Boll-Pokal bemüht. Ein ganz besonderes Lob und ein Ehrengeschenk feurigen Wassers gab es für die Steisäckle Fröhnd, die mit sechs Teams an den Start gegangen waren. „Das ist absoluter Rekord“, freute sich der Schützenmeister. Bei der Verlesung der Ergebnisse stellte Walter Dreher fest, dass die geschossenen Ringe deutlich angestiegen sind. „Und wir müssen auch sagen“, so Dreher, „dass die Musiker die besseren Schützen sind.“ Denn die ersten beiden Plätze belegten der Musikverein Endenburg (Platz 1 mit 295,8 Ringen) und der MV Sallneck IV (Platz 2 mit 291,3 Ringen). „Ist kein Wunder“, tönte es aus den Reihen der Musiker, „beim Spielen müssen wir die Noten ja auch treffen.“ Den dritten Platz beim Pokalschießen belegten die Steisäckle mit ihrer fünften Mannschaft und ebenfalls 291,3 Ringen. Den Ausschlag bei der Platzierung hatte gegeben, dass Florian Schorcht vom Musikverein Sallneck mit 99,4 Ringen um ein Zehntel besser war als Georg Zimmermann von den Steisäckle (99,3 Ringe). „Hätten wir nicht unsere elektronische Messanlage hätten wir diesen feinen Unterschied wohl nicht mehr feststellen können“, konstatierte Walter Dreher.

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